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Wie ich meine Schuppenflechte losgeworden bin

von Marina - 16.09.2022

Vorher

Schuppenflechte vorher

Nachher

Schuppenflechte nachher

Wie alles begann

Vor meiner Schwangerschaft hatte ich paar Jahre einen kleinen trockenen Fleck an der linken Wade.

Lange hatte ich gerätselt, was das sein könnte. Als ich dann schwanger wurde, verschwand der Fleck für kurze Zeit und dann brach sie richtig aus. Da war es mir dann klar geworden, ich habe eine Schuppenflechte (Psoriasis).

Hierbei handelt es sich um eine entzündliche, nicht ansteckende Erkrankung. Sie macht sich vor allem durch rötliche, schuppende Hautveränderungen bemerkbar, die jucken können.

Bei mir hat es nicht gejuckt und kam daher für mich ganz plötzlich und unbemerkt. Sie brach an der Stelle zu erst aus, wo ich den kleinen Fleck vorher hatte und verteilte sich dann nach und nach auf meinen beiden Beinen, von Unterschenkel bis hoch zum Oberschenkel.

Und dann irgendwann später fragte mich Artur erschrocken, was ich da an meinen Ellenbogen habe. Also hatte ich dort auch noch unbemerkt Schuppenflechte bekommen.

Mein Hausarzt hatte natürlich nur eine Lösung für mein Problem: Kortison

Kortison werden folgende Nebenwirkungen nachgesagt:

Und da ich von anderen mir bekannten Menschen auch schon von Nebenwirkungen gehört hatte (z.B. nach dem Absetzen wird es wieder viel schlimmer und wenn man dann nochmal Kortison nimmt, hilft es nicht mehr) und ich öfters an Nebenwirkungen diverser anderer Medikamente gelitten hatte und daher glaube anfällig für Nebenwirkungen zu sein, kam Kortison für mich überhaupt nicht in Frage.

Wie ich die Lösung für mein Problem fand

Ich recherchierte im Netz nach möglichen natürlichen Mitteln und stieß dabei auf Nachtkerzenöl. Es wurden jedoch auch eine gesunde Ernährung, diverse Nahrungsergänzungsmittel, Sport usw empfohlen.

Nun nehme ich bereits diverse Nahrungsergänzungsmittel, bemühe mich um eine gesunde Ernährung und … nun ja, Sport und Schlaf kommen immer etwas zu kurz wegen des Nachwuchses.

So habe ich mich doch mehr für das Nachtkerzenöl interessiert, was jedoch mit “hochwertiger Omega-6-Fettsäure” beworben wird. Omega-6 ist jedoch meines Wissens nach für Entzündungen verantwortlich. Omega-3 soll gegen Entzündungen helfen.

Omega-3 nahm ich auch bereits als Kapseln täglich zu mir, hatte in der Hinsicht jedoch noch gar nicht geholfen. Also dachte ich mir, ich werde es von außen anwenden, damit es direkt dort wirken kann, wo es gebraucht wird.

Und so entschied ich mich für Leinöl

Kaltgepresst natürlich, nicht erhitzt. (Meiner Meinung nach auch am besten Bio)

Leinöl gehört zu den Speiseölen mit dem höchsten Anteil an natürlichem Omega-3. Das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 liegt bei Leinöl bei 3:1. Es enthält mehr Omega-3-Teile, als Omega-6-Teile und ist somit ideal geeignet, um das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung in Richtung Omega-3 zu verschieben.

Dies wird seit Jahren von der Ernährungswissenschaft empfohlen, weil die heute übliche Ernährung zu viele Omega-6-Fettsäuren aufweist.

Und so rieb ich meine Beine und Ellenbogen direkt nach jedem Duschen mit Leinöl ein. (Wer es nachmacht, sollte an seine Kleidung denken. Ich habe immer nach dem Einölen schwarze Leggins angezogen, damit man nichts sieht. Wenn ich mal was helleres anhatte, sah man auch Ölflecken auf dem Stoff, denn das Öl zieht nicht schnell in die Haut ein. Die Flecken sind aber bisher immer aus der Kleidung rausgegangen.)Anfangs war kein Unterschied bemerkbar, doch nach ein paar Wochen sah ich allmählich leichte Besserungen an den leichteren Stellen. Die extremen Stellen waren noch unverändert.

Ich blieb jedoch geduldig und machte weiter, da ich sonst keine alternative Lösung gefunden hatte (außer das Nachtkerzenöl, dass ich dann doch noch - trotz des hohen Omega-6 Anteils - ausprobiert hätte. Es kann ja durchaus sein, dass es andere Bestandteile des Öls sind, die wirken und nicht das Omega-3).

Und nun ist mittlerweile etwa ein halbes Jahr vorbei und meine Ellenbogen sind komplett frei von Schuppenflechte. Meine Beine noch nicht ganz, die extremen Stellen brauchen länger, aber selbst da ist nur noch sehr wenig zu sehen. Wer es nicht weiß und nicht genau hinsieht, wird es bei mir auch nicht erkennen.

Fazit:

Leinöl hat mir super geholfen, es hat bloß sehr lange gedauert. Man darf nicht zu schnell aufhören, weil man denkt, es passiert ja doch nichts.

Andere schwören auf Nachtkerzenöl, wer mag, kann ja sonst auch das ausprobieren. Ich hab es jedoch nicht mehr gebraucht und nicht mehr probiert.

Nachtrag vom 28.11.2022: Zwischenzeitig tauchten ein paar neue gerötete Flecken auf meinem Oberschenkel auf. Was mich an allem zweifeln lies, also was war der Grund, was war passiert?Das Einölen hatte ich beibehalten. Meinen Zuckerkonsum hatte ich aber sehr gesteigert, meine Omega-3-Kapseln ständig vergessen, und zudem eine erhöhte Stressphase.Daher denke ich mittlerweile, dass tatsächlich mehreres passen muss:

Nachdem ich wieder regelmäßig Omega-3 einnahm, meinen Zuckerkonsum reduzierte, und der Stress nachließ, verschwanden die neuen Flecken wieder.