Krisenkochen mit dem Eintopfofen
von Marina - 02.09.2022
In Zeiten der Krisen, die eine nach der anderen über uns gebracht werden, haben wir uns nach Kochmöglichkeiten unabhängig von Strom und Gas umgeschaut.
Einleitung
Fürs erste haben wir uns für einen Eintopfofen, auch als Gulaschkanone bekannt, entschieden. Immerhin wurde die Gulaschkanone als Feldküche schon in frühen Kriegen breit genutzt, also sollte man auch heute noch damit gut auskommen können.
Wir haben uns dafür den Eintopfofen vom Kopp Verlag besorgt, da er mit verschiedenen weiteren Funktionen neben dem Kochtopf daher kommt wie: Grillrost, Röstpfanne für Maronen und Hähnchenbräter.
Natürlich ist dies nicht nur für Krisen gedacht. Auf Gartenpartys ist das sicher ein echter Hingucker und mit dem 15-Liter-Topf kann man so einige Leute mit bekochen, ob Eintöpfe oder Glühwein, Maronen in der großen Röstpfanne, und Würstchen und Steaks auf dem Grillrost sowieso. Egal ob Sommer oder Winter, es macht Kochen und Grillen im Freien immer möglich.
Und da wir nicht erst bis zur echten Krise warten möchten, probieren wir jetzt schon die verschiedenen Funktionen aus und präsentieren Euch hier unsere Ergebnisse.
Der Aufbau war recht einfach, die Bedienung ebenso.
Was alles dabei ist:
- kleiner Ofen mit Brennkammer und Feuertür, mit Dreifuß und Ofenrohr und mit zwei Tragegriffen
- Deckel mit Temperaturanzeige, Lüftungssystem und Kunststoffgriff
- herausziehbarer Aschebehälter, zur einfacheren Ascheentleerung
- Kohlenschale
- Rost für Brennmaterial im Brennraum
- 15 Liter Kessel
- Schöpfkelle aus Edelstahl
- Grillrost mit Griff
- Röstpfanne für Maronen
- Hähnchenbräter mit Abtropfschale
Das meiste davon ist emailliert.
Womit befeuern?
Praktisch mit fast jedem Brennstoff:
- trockenes Gras und Stroh
- Holz, Rinde, Tannen- oder Kiefernzapfen
- Torf
- Kohle (es ist nicht gesagt welche Art von Kohle, ich würde mich vorsichtshalber auf Grillkohle bzw. Holzkohle beschränken, da nicht jeder Behälter die hohen Temperaturen von Braun- oder Steinkohle aushält)
Erste Versuche
Als erstes haben wir einen Linseneintopf für uns zwei gekocht.
Wie es gelaufen ist und wie das Rezept ist, könnt ihr hier weiterlesen:
Linseneintopf aus dem Eintopfofen»
Fazit:
Spaß hat es auf jeden Fall schon mal gemacht. Aus Spaß würde ich jedoch nicht jeden Tag damit kochen, da es mit dem Anfeuern natürlich länger dauert als normales Kochen am Herd.
Für den Notfall ist es jedoch eine sehr gute Lösung und für Gartenpartys sicher ein echter Hingucker.
Diese Gulaschkanone» haben wir.
Diese Gulaschkanone» scheint die gleiche zu sein, jedoch mit einem längeren Ofenrohr.