Energie sparen
von Artur - 01.09.2022
Da Energie ein relativ hoher Kostenposten eines Haushaltes ist, wäre es sinnvoll an dieser Stelle zu sparen.
Spare Gas
Schritt 1:
Zieh dich der Jahreszeit entsprechend an
Das bedeutet warme Kleidung wie einen dicken Pulli, warme Hosen und warme Socken. Nutze das Zwiebelschalenprinzip, indem du mehrere Lagen anziehst.
Was nicht geht, ist im Winter mit T-Shirt und mit kurzen Shorts herumzulaufen.
Da du jetzt warme Kleidung angezogen hast, merkst du automatisch, dass es dir viel zu warm wird.
Dadurch kann deine Umgebung auch kühler werden.
Eigentlich logisch, oder?
Schritt 2:
Thermostat am Heizungskörper runter drehen
Nun kannst du die Thermostate am Heizungskörper runter drehen.
Wusstest du, dass jede Zahl auf deinem Heizungsthermostat einer festen Temperatur zugeordnet ist?
Konkret bedeutet dies, dass die Zahl 3 deinen Raum auf 20 °C aufheizt. 20 °C wären ideal für dein Wohnzimmer.
Was ist, wenn du weniger einstellen willst? Merke dir hierfür einfach, dass für jeden weiteren Strich 1 °C steht.
Willst du also für die Schlafzimmer die ideale Temperatur von 18 °C einstellen, stelle erst auf 3, anschließend gehe 2 Striche runter. Schon werden deine Schlafzimmer nur noch auf 18 °C aufgeheizt.
Mein Tipp: Verändere nur schrittweise die Temperatur, denn dein Körper muss sich auch erstmal daran gewöhnen.
Schlagartige und große Temperaturveränderung führen nur zu einer Erkältung, versuche es zu vermeiden.
Schritt 3:
Innentüren geschlossen halten
Um die Temperaturen in den einzelnen Zimmern halten zu können, ist es erforderlich alle Innentüren geschlossen zu halten.
Das kühlere Schlafzimmer muss zum Beispiel nicht das wärmere Wohnzimmer mit aufheizen.
So entstehen abgetrennte “Zonen”, die nicht unnötig aufgeheizt werden.
Schritt 4:
Heizkörper freihalten
Stehen Möbel vor deinen Heizungskörper?
Wenn ja, dann musst du diese wegstellen. Da erstens die warme Luft an der Zirkulation gehindert wird und zum anderen die Strahlungswärme geblockt wird.
Die Wärme der Heizung soll ungehindert zu dir gelangen.
Schritt 5:
Heizkörper reinigen
Ähnlich wie Möbel vor den Heizkörpern wirkt auch Staub wie eine Isolierschicht und die Heizung kann die Wärme nicht abgeben.
Schritt 6:
Fenster- und Türdichtungen prüfen
Und diese gegebenenfalls erneuern. Denn du willst nicht, dass deine Räume durch Zugluft auskühlen.
Schritt 7:
Rollläden nachts schließen
Dadurch wird eine extra Isolierschicht geschaffen. Die Wärme kann nicht mehr so schnell aus dem Fenster entweichen.
Schritt 8:
Rollläden bei Sonnenschein unbedingt öffnen
Diesmal ist es andersherum, wir wollen den Raum mit kostenloser Sonnenwärme aufheizen.
Schritt 9:
Richtig lüften
Sauerstoff ist wichtig, daher sollte auch im Winter unbedingt gelüftet werden. Nur sollte man niemals das Fenster auf Kipp stellen.
Da der Luftaustausch nur langsam stattfindet muss länger gelüftet werden. Die Folge, deine Außenwand kühlt unnötig aus.
Daher idealerweise morgens nach dem Aufstehen alle Fenster und Türen für 5 Minuten komplett öffnen. Das reicht völlig aus und die Wohnung ist nicht ausgekühlt.
Dieses Stoßlüften kannst du Mittags und Abends vor dem Schlafen gehen, sowie nach Bedarf (wie nach dem Kochen) wiederholen. Das sollte völlig ausreichen.
Spare Gas und Wasser
Schritt 1:
Händewaschen mit kaltem Wasser
Oft ist es so, dass für das Händewaschen nur sehr wenig Wasser benötigt wird.
Sehr oft kommt das warme Wasser gar nicht bis zu den Händen an und wäre damit sowieso ungenutzt geblieben.
Schritt 2:
Duschen statt Baden
Duschen verbraucht weniger Wasser, Wasser, das nicht durch Gas erwärmt werden muss.
Schritt 3:
Beim einseifen Wasser aus
Spart Wasser und damit Gas sowie Duschgel.